Delegation der EU-Kommission bei AQtivus am 14.09.2017 zu Besuch

Delegation der EU-Kommission bei AQtivus am 14.09.2017 zu Besuch

ESF-Projektpräsentation „Chancengenerator – Begleitung junger Flüchtlinge U25

Im Rahmen eines Tagesbesuches der ESF Delegation aus Brüssel waren neben Frau Estelle Roger – der zuständigen Programm Managerin für Hamburg, der stellvertretende Generaldirektor der Europäischen Kommission Herr Zoltan Kazatsay und zwei belgische Delegierte bei AQtivus zu Besuch. Neben den Fakten, Prozessen, Daten und Erfolgskennzahlen zu dem ESF-Projekt „Chancengenerator“, die präsentiert wurden, waren vor allem der Dialog und die Diskussion mit den beiden anwesenden Projektteilnehmenden sehr aufschlussreich.

Aus erster Hand erfuhr der EU-Kommissionsdirektor von der Teilnehmerin Fatima, einer Palästinenserin aus Libanon, was für sie die „3+2 Regelung „ bedeutet und welche Schritte bis zu ihrem Ziel – Ausbildung als Kauffrau im Einzelhandel – noch notwendig sind. Omar aus Afghanistan beschrieb dann, welche Unterstützung er von seiner Beraterin bei AQtivus erhält und wie wichtig für ihn diese Beratung in Muttersprache ist, ohne die er „nicht weiterkommen würde“.  Es gab eine rege Diskussion, selbstverständlich auf Englisch. Omar ist begeistert von der Vielfalt, die ihm Hamburg bietet. Über seine Freunde aus Eritrea und Syrien hat er schon ein paar Brocken Tigrinya und Arabisch gelernt. Und natürlich ganz wichtig – seine deutschen Freunde aus dem Sportverein bringen ihm „richtiges“ Deutsch bei.

„Zielstrebig! Weiter so!“ – ermutigte Zoltan Kazatsay die jungen Teilnehmenden. „Richtig taff!“

 
EU-Kommission von links:
Estelle Roger, ESF-Programm Managerin
Zoltan Kazatsay, stellv. Generaldirektor der EU-Kommission Evelin Vernest, EU-Delegierte aus Belgien

 

Erste Erfolgskennzahlen

Integration in die betriebliche Ausbildung: 25

Integration in Arbeit: 25

Viele Teilnehmende besuchen noch Deutschkurse, sind im Praktikum oder einer Einstiegsqualifizierung. Die ersten positiven Integrationszahlen sind das Ergebnis von gemeinsamen Bemühungen der beteiligten Hamburger Akteure in sog. „Förderketten“, in dem AQtivus mit dem ESF-Projekt „Chancengenerator“ individuell begleitend und beratend den teilnehmenden jungen Geflüchteten in allen Fragen und Problemlagen beiseite steht.


von links:
Omar Abdul Tamim, Teilnehmer ESF-Chancengenerator
Fatima Mustafa, Teilnehmerin ESF-Chancengenerator
Marie Thimm, Projektkoordinatorin ESF-Chancengenerator

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